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Audioführung für Saragossa (Spanien)

 

 

Willkommen in Saragossa! Mit diesem kostenlosen Audioführer werden Sie die Stadt auf einfache und bequeme Art und Weise kennen lernen. Er ist in insgesamt elf unabhängige Abschnitte unterteilt und erlaubt Ihnen so die bedeutendsten Plätze und Monumente der Stadt sowie ihre Geschichte, Gastronomie und ihr Freizeitangebot zu entdecken. Genießen Sie also diese schöne Stadtrundfahrt durch Saragossa!

 

 

 

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ALJAFERÍA. MUDEJARSTIL - WELTKULTURERBE

 

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Wir befinden uns vor dem Aljafería-Palast, der für die muslimischen Herrscher von Saragossa als Ort der Erholung gebaut wurde und das bedeutendste zivile Bauwerk des islamischen Abendlandes aus dem 11. Jh. darstellt. Der Palast war zudem Sitz eines kulturellen hochangesehenen Hofstaats, in dem König Al-Muqtadir sich mit Wissenschaftlern und Intellektuellen umgab, die diese Epoche zu einer der aufregendsten der Stadtgeschichte machen.

 

 

Noch heute kann man sich die Pracht des Taifa-Palastes beim Betreten des Innenhofes, dem sogenannten "Patio de Santa Isabel" ins Gedächtnis rufen, beim Vorbeigehen an den Orangenbäumen oder unter den Säulengängen, beim Hineinschauen in das Gebetshaus oder beim Betrachten des Komplexes vom Goldenen Salon aus. Ein kurzer Halt lohnt sich wegen seines ausschließlich privaten Charakters vor allem am Gebetshaus oder Mihrab, das nach Mekka ausrichtet ist und in seiner Größe eher klein ausfällt.

 

 

In diesem Bereich sind vor allem die gemischtlinigen, zackenförmigen Bogenwerke hervorzuheben, deren Qualität unbestritten ist und die aus dem Aljafería-Palast eines der schönsten Beispiele spanisch-islamischer Kunst machen.

Im Mittelalter wurde der Palast dann die Residenz der Könige von Aragonien, die ihn zum Schauplatz der königlichen Krönungsfeierlichkeiten machten. König Peter IV., der "Zeremoniöse" aus dem 14. Jh. ordnete dann den Bau neuer im Mudejarstil gehaltener Nebengebäude an.

 

 

Wir gehen jetzt nach oben bis zum Geschoss des Katholischen Königspaares, das zu Ende des 15. Jahrhunderts ebenfalls am Bau des Gebäudes Einfluss nahm und während seiner Regierungszeit großzügige und eindrucksvolle Räumlichkeiten schuf, wie z. B. den Thronsaal mit seiner aus Holz geschnitzten Deckentäfelung, von der große vergoldete Pinienzapfen herabhängen. Dieser Kunststil, also eine Mischung aus Mudejarstil, Spätgotik und Frührenaissance, zeigt sich auch in den sog. "Sälen der verlorenen Schritte" sowie in der großen Eingangstreppe zur Galerie.

 

 

Ende des 16. Jahrhunderts ordnete Philipp II. an, den Palast in eine Militärfestung umzubauen. Das Gebäude behielt diese militärische Funktion bis zu den sechziger Jahres des vergangenen Jahrhunderts aufrecht. 1987 wurde es schließlich zum Sitz des Regionalparlaments von Aragonien. Das heutige Erscheinungsbild des Gebäudes ist das Ergebnis einer langwierigen und sorgfältigen Restaurierung, die 1998 ihren Abschluss fand.

 

 

KIRCHE VON SAN PABLO

 

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Lassen wir nun den Aljafería-Palast hinter uns und begeben uns in Richtung des Stadtviertels von San Pablo, wo sich die gleichnamige Kirche erhebt, die erste im 13. Jh. im Mudejarstil gebaute Kirche Saragossas. Von außen gesehen besticht vor allem ihr achteckiger, im Stil eines almohadischen Minaretts erbauter Turm.

 

 

Eigentlich handelt es sich genau genommen um zwei Türme, wobei sich der erste innerhalb des zweiten befindet und zwischen beiden der Treppenraum befindet. Das Innere der Kirche weist gegenwärtig drei Schiffe auf, die das Ergebnis einer im 15. Jahrhundert durchgeführten Erweiterungsmaßnahme sind. Ursprünglich gab es nur ein Schiff mit polygonalem Chor, mehreren Seitenkapellen zwischen den Strebepfeilern sowie einem Kreuzgewölbe. Der prächtige, aus vergoldetem und farbig gefasstem Holz bestehende Hochaltar ist das Werk von Damián Forment, dem Künstler, der auch den Hochalter in der Basílica del Pilar geschaffen hat.

 

 

Auch wenn dies bisher noch nicht erwähnt worden ist, so sollten Sie wissen, das der Mudejarstil der Kunststil in Aragonien ist, der am stärksten seine Wurzeln hier findet und in dem die christlichen und moslemischen Techniken und Traditionen miteinander verschmelzen. Im Dezember 2001 erklärte die UNESCO deshalb auch den aragonischen Mudejarstil zum Weltkulturerbe, einerseits aufgrund seiner Einzigartigkeit und andererseits, weil es sich um einen Kunststil handelt, der aus dem hundertjährigen Zusammenleben von Moslems und Christen auf spanischem Boden seinen Ursprung fand. In Saragossa selbst sind es insgesamt drei Gebäude: Der Aljafería-Palast, die Kirche von San Pablo und die Kathedrale La Seo.

 

 

WASSERPARK UND EXPO-GELÄNDE

 

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Um die Natur inmitten der Stadt zu genießen gibt es keine bessere Alternative als ein Besuch des Wasserparks Luis Buñuel. Dieser wurde im Juni 2008 eröffnet und erstreckt sich neben dem Messegelände der Weltausstellung, in der sogenannte Zone "Meandro de Ranillas". Neben einer Grünzone mit der typischen Ufervegetation finden sich in diesem Park auch andere Attraktionen, wie ein Theater für Kinder und Erwachsene, ein Badeufer, ein botanischer Garten, ruhige fließende Wasserkanäle für das Befahren mit Paddelbooten, ein Wildwasserkanal für das Ausüben von Rafting, eine Multi-Abenteuer-Zone, ein künstliches Wasserrad sowie mehrere Restaurants und viele andere Freizeiteinrichtungen.

 

 

Der Park liegt zudem neben der Flussfront des Expo-Messegeländes, ein längs des Ebro-Ufers gelegener linienförmiger Park, der sich vom Brückenpavillon bis zur Fußgängerbrücke "Pasarela del Voluntariado" erstreckt. Von hier aus kann man auch einige emblematische anlässlich der Expo konstruierte Gebäude und Bauwerke betrachten, wie den Wasserturm, den Brückenpavillon, die Brücke des dritten Jahrtausends, den Spanischen Pavillon oder das Flussaquarium. Es lohnt sich über jedes dieser Werke ein bisschen zu erzählen, da dies Symbole der neuen Stadt sind.

 

 

Der Wasserturm wird aufgrund seiner Form so bezeichnet, die einem Wassertropfen darstellen soll und je nach Standpunkt des Betrachters das Gebäude in einer anderen Form erscheinen lässt. In naher Zukunft wird der Wasserturm als Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst dienen und von der Sparkasse "Caja de Ahorros de la Inmaculada" verwaltet werden.

 

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Fast zu Füßen des Wasserturms sieht man den Kongresspalast von Aragonien, mit seiner außergewöhnlich zerklüfteten Fassadenansicht.

 

 

Ein weiteres charakteristisches Gebäude ist der von der angesehenen iranischen Architektin Zaha Hadid entworfene Brückenpavillon. Seine Form ähnelt der einer Gladiole, deren Stiel sozusagen sich am rechten Flussufer abstützt, während sich das andere Ende in Form dreier Blütenstängel auf der linken Uferseite abstützt, wo wir uns gerade befinden. Die Sparkasse IberCaja wird dieses Gebäude künftig verwalten, um es in ein Museum umzuwandeln, dessen Thema mit hoher Wahrscheinlichkeit die neuen Technologien sein werden.

 

 

Im Anschluss an den Brückenpavillon können wir nun die Brücke des dritten Jahrtausends sehen, ein Werk des aus der spanischen Provinz Huesca stammenden Architekten José Arenas. Zusammen mit dem Brückenpavillon zählt dieses Bauwerk bereits zu den besten und schönsten Brücken der Welt.

 

 

Der Spanische Pavillon ist durch den umgebenden Wald aus Terrakottasäulen recht einfach zu erkennen. Diese Säulen schaffen zudem ein Mikroklima, das im Sommer die hohen Temperaturen erträglicher macht und somit zu einem nachhaltigen Gebäude beiträgt. Man darf nicht vergessen, dass das eigentliche Thema der Expo "Wasser und nachhaltige Entwicklung" war. Seit seiner Eröffnung wurde dieser Pavillon bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

 

 

Schließlich gibt es noch das Flussaquarium, das größte Süßwasseraquarium Europas. Seine Ausstellung ist ein Streifzug entlang fünf großer Flüsse unseres Planeten, dem Nil in Afrika, dem Amazonas in Amerika, dem Mekong in China, dem Darling in Australien und dem Ebro in Spanien. Im Zentrum des Aquariums befindet sich der Fluss der Welt, ein riesiger Tank, der den Ursprung unseres Planeten darstellen soll.

 

 

Und jetzt bleibt Ihnen nur noch eines, nämlich diese wunderbare Umgebung zu genießen…

 

 

PLAZA DEL PILAR UND UMGEBUNG

 

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Wir befinden uns auf dem bekannten Platz "Plaza del Pilar", der Stelle, an der die Stadt ihren Ursprung fand, Mittelpunkt der Marienwallfahrt und Treffpunkt für seine Bewohner sowie Besucher. Zudem befinden sich an diesem Platz einige der bedeutendsten Gebäude der Stadt, die im Laufe der Jahrhunderte zu deren Geschichte beigetragen haben. Im Jahre 14 vor Christus wurde nämlich bereits an dieser Stelle die romanische Stadt Caesaraugusta gegründet, von der heute noch Überreste der Mauern, des Forums, des Binnenhafens, der Thermen oder des Theaters zu sehen sind.

Die Geschichte der Stadt hört aber hier nicht auf, denn fast alle historischen Epochen, die Saragossa durchlaufen hat, werden an diesem Platz durch Gebäude atemberaubender Schönheit verkörpert. Das vielleicht Eindrucksvollste davon ist die auf der östlichen Seite des Platzes gelegene Kathedrale San Salvador, die in spanisch auch nur "La Seo" genannt wird und für sich selbst ein Streifzug durch die Stadtgeschichte Saragossas ist. Dazu später aber mehr, denn so ein Kulturschatz verdient wirklich eine eigene Abhandlung.

 

 

Neben der Straße Don Jaime I. befindet sich die Warenbörse, eines der wichtigsten Monumente der spanischen Renaissancearchitektur. Bis zu ihrem Bau im 16. Jh. wurden der Handelsverkehr und die Geschäfte in der Kathedrale San Salvador sowie in anderen Kirchen abgehalten. Wie es im damaligen Saragossa so üblich war baute man die Börse aus Ziegelsteinen und nach einem den Palästen ähnlichen Bauplan, also eine großdimensionierte Eingangstür, das erste Stockwerk mit seinen großflächigen Fenstern, was in spanisch auch als "Herrschaftsetage" bezeichnet wurde, eine Bogengalerie sowie ein stark auskragendes Vordach aus geschnitztem Holz. Einen Blickfang bilden auch die aus mehrfarbigem Gips hergestellten Abbildungen verschiedener bedeutender Persönlichkeiten aus dieser Epoche. Der lichtdurchflutete und sehr großzügige Innenbereich ist auf den kommerziellen Zweck des Gebäudes zurückzuführen und dient deshalb heute dem Rathaus als Saal für temporäre Ausstellungen.

 

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Hinter der Warenbörse ist die Steinbrücke zu sehen, mit deren Bau man Anfang des 15. Jahrhunderts begann.

 

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Auf der anderen Seite des Ebro-Flusses, am Fuße dieser Brücke, findet sich der erst kürzlich eingeweihte Komplex "Balcón de San Lázaro". Es handelt sich hierbei um ein neues Informationszentrum mit den archäologischen Überresten des Klosters San Lázaro sowie einen weitläufigen nur für Fußgänger zugänglichen Platz. Das Kloster wurde im Jahre 1224 gegründet und besaß zur damaligen Zeit 3 Kreuzgänge, von denen heute jedoch nur noch einer übrig ist, der sogenannte "Claustro del Pozo", der von den Einheimischen als Brunnen benutzt wurde. Während der Belagerung von Saragossa von 1808 bis 1809 wurde das Kloster mit Geschützständen verstärkt, um die Stadt zu verteidigen und die Einfuhr von Lebensmitteln zu gewährleisten. Auch General Palafox benutzte das Kloster als Kaserne, was dazu führte, dass nahezu der gesamte Gebäudekomplex dem Erdboden gleichgemacht wurde. Nach der Desamortisation, also der Überführung von Gütern in Nationaleigentum, durch den damaligen Finanzminister Mendizábal im Jahre 1836, besetzte die Armee einen Teil des Platzes und in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde auf den Überresten des Klosters die Kaserne von San Lázaro errichtet. 1983 wurde sie dann wieder abgerissen und auf das freie Grundstück ein Busparkplatz errichtet sowie ein kleine Grünzone angelegt. Von diesem Aussichtspunkt aus bietet sich dem Besucher heute ein herrlicher Panoramablick.

 

 

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Nachdem wir die Steinbrücke wieder überquert haben kommen wir nun zur "Plaza del Pilar", wo sich das größte, dem Maler Francisco de Goya gewidmete Denkmal befindet, was natürlich nicht wundert, wurde dieser berühmte universelle Malkünstler doch in einem nahegelegenen Dorf Saragossas geboren. Die Statue dieses Genies steht ganz oben auf einem Sockel und blickt auf die beiden nackten Paare, die, wie es scheint, gerade aus einem seiner Bilder entstiegen sind. Daneben befindet sich noch das Scheingrab des Malers, ein kleines und schlichtes, zylindrisches Monument mit Steintafeln, die sich auf Goya und die Familie seiner Schwiegertochter beziehen, den Goicoechea. Es handelt sich hierbei um ein Geschenk der Stadt Bordeaux, in der Goya 1828 verstarb.

 

 

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Neben der Warenbörse sieht man das Rathaus, ein Gebäude aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Baustil und verwendete Materialien aber an die Architektur der Warenbörse angelehnt sind. Zu beiden Seiten des Haupteingangs begrüßen zwei Skulpturen des aus Aragonien stammenden Bildhauers Pablo Serrano den Besucher. Es handelt sich einerseits um "San Valero", den Schutzheiligen und andererseits um den Schutzengel der Stadt.

 

 

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Ganz am westlichen Ende des Platzes kann man den zu Ehren der Hispanität errichteten Brunnen sehen, der deshalb so genannt wird, da die Jungfrau Maria die Schutzpatronin der gesamten spanischsprachigen Welt ist. Der Brunnen besteht aus einer Rampe, auf der das Wasser herunterläuft und einem Becken, das in seiner Form den Umrissen Mittel- und Südamerikas nachempfunden ist. Drei Marmorblöcke sollen an die Karavellen von Christoph Columbus erinnern. Das Ganze wird noch durch eine Erdkugel vervollständigt. Wenn Sie alles aus einer besseren Perspektive sehen möchten, dann empfehlen wir Ihnen den Turm hochzusteigen, von wo aus sie den Brunnen in seiner ganzen Pracht bestaunen können.

 

 

Auf dem kleinen Platz hinter dem Brunnen befindet sich die Kirche "San Juan de los Panetes" mit ihrem charakteristischen schiefen Turm, dem Palastturm "Torreón de la Zuda", der gegenwärtig sowohl städtisches Fremdenverkehrsamt als auch Aussichtspunkt ist. Zudem sind noch einige erhaltene Überreste der romanischen Stadtmauer von Caesaraugusta zu sehen. Ganz in der Nähe befindet sich auch die Markthalle, in der man natürlich alle typischen Produkte der hiesigen Gastronomie findet.

 

 

BASÍLICA DEL PILAR

 

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Wir befinden uns vor einem der bedeutendsten Marienheiligtümer der katholischen Kirche, das jedes Jahr von Millionen von Pilgern besucht wird und wofür Saragossa praktisch auf der ganzen Welt bekannt ist.

Bevor wir jedoch hineingehen möchten wir Ihnen die interessante Geschichte dieses Gebäudes etwas näher bringen. Die Überlieferung besagt, dass in der Nacht des 2. Januar 40 Jahre nach Christus die leibhaftige Jungfrau Maria nach Saragossa kam, um den Apostel Jakobus zu ermutigen, der zu dieser Zeit am Ufer des Ebro das Evangelium predigte. Als Zeichen dieser Stärke brachte Maria eine Säule mit, auf der heute die gotische Figur der Virgen del Pilar steht.

 

 

Das Gebäude entspricht in seinem heutigen Aussehen bereits dem des 17. und 18. Jahrhunderts, wo seinerzeit entschieden wurde, die Kirche zu erweitern, um der immer größer werdenden Verehrung gerecht zu werden. Der grundlegende Entwurf wurde von dem königlichen Architekten Herrera el Mozo überwacht. 1750 beauftragte man Ventura Rodríguez, ebenfalls Architekt in Diensten des Königs, mit der Renovierung der Innenausstattung. Sein wohl eindrucksvollstes Werk ist die "Santa Capilla", also Heilige Kapelle, die als eine Kirche innerhalb einer Kirche geplant wurde. Die Ankunft der Jungfrau Maria ist bildhauerisch mit großer Theatralik dargestellt: Maria richtet ihren Blick auf den Apostel Jakobus und zeigt auf die Säule, die Zeugnis ihrer Anwesenheit ablegt. Die Säule wird jeden Tag mit einem neuen Mantel abgedeckt. Lediglich am 2., 12. und 20. jedes Monats wird die Säule unbedeckt gezeigt. Auf der Säule befindet sich das Abbild Marias mit dem Jesuskind, eine gotische Bildhauerarbeit aus dem 15. Jahrhundert, deren Höhe gerade mal 36 cm beträgt. Diese kleine Größe entspricht aber in keinem Maße der großen Verehrung, welche die Virgen del Pilar in der gesamten katholischen Welt hervorruft.

 

 

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Genau gegenüber der Heiligen Kapelle befindet sich der kleine Chor der Jungfrau, wo Goya 1772 das Fresko "Verehrung des Namen Gottes" malte, sein erstes wichtiges Werk nach seiner Rückkehr aus Italien. Dieses Fresko stellt eine Gruppe von musizierenden Engeln und Sängern dar, die den Namen von Gott preisen, der auf hebräisch innerhalb eines Dreiecks geschrieben steht.

 

 

In diesem Bereich fallen auch die beiden, rechts neben der Heiligen Kapelle hängenden Bomben auf, mit denen es folgende Bewandtnis auf sich hat: Während des spanischen Bürgerkriegs warf ein Flugzeug zwei Bomben über der Basilika ab, die jedoch nicht detonierten. Sie durchschlugen lediglich das Gewölbe und ließen dort zwei Löcher zurück, die noch heute vorhanden sind. Können Sie sie finden? Eines befindet sich im vergoldeten Rahmen des Gemäldes von Goya im kleinen Chor und das andere in einer Gewölberippe der Kuppel der Heiligen Kapelle.

Die ausgestellten Fahnen, die Sie hier sehen können, sind die spanische und die iberoamerikanische Fahne, da die Jungfrau Maria, wie bereits vorher erwähnt, die Schutzpatronin aller spanischsprachigen Länder ist.

Wir begeben uns jetzt in Richtung der von Goya 1780 gemalten Kuppel "Regina Martyrum". Dieses Gemälde stellt Maria als Königin der Märtyrer dar. Sofort fällt dem Betrachter auf, dass dieses Werk ganz anders als das vorherige Gemälde ausfällt, da Goya hier leuchtende Farben mit großen Pinselstrichen und Tupfen einsetzte, die dem Gemälde ein starke Ausdruckskraft und Natürlichkeit sowie den Figuren Plastizität verleihen. Was wir hier sozusagen als Vorspiel des Impressionismus betrachten, sorgte in jener Zeit für heftige Spannungen mit dem Ordenskapitel sowie seinem Schwager Francisco Bayeu, die ihm ein nachlässiges, zu schnell gemaltes Bild vorwarfen. Zweifellos können wir heute sagen, dass es sich hier um eines der Meisterwerke dieses spanischen Genies handelt.

 

 

Ein weiteres Schmuckstück ist der von Damián Forment im 16. Jahrhundert errichtete Hochaltar. Als Kuriosität kann erwähnt werden, dass die Auftragsdokumente hier vorschrieben, dass dieses Werk genau so gut oder sogar besser als der Hochaltar der Kathedrale La Seo zu sein hätte. Er besteht aus Alabaster und ist in zwei Hauptstücke unterteilt: der untere Teil zeigt sieben dem Leben der Jungfrau und ihrem Kind gewidmeten Szenen und der obere Teil als dreiteiliges Altarbild die Szenen von Marias Ankunft, ihrer Himmelfahrt und ihrer Geburt.

 

 

Zum Abschluss unseres Besuches begeben wir uns zum Hauptchor, der sich gegenüber dem Hochaltar, unterhalb des Mittelschiffs befindet. Er besteht aus ornamentalem Gitterwerk und dem Chorgestühl und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts mit Eichenholz aus Flandern und Eukalyptusholz hergestellt. Die hohen Rückenlehnen beinhalten Schnitzarbeiten mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Orgel ist eine interessante Kombination zwischen Resonanzkörper aus dem 16. Jahrhundert und dem Musikinstrument aus unserer heutigen Zeit, und wurde anfangs 2009 eingeweiht.

 

 

 

KATHEDRALE LA SEO UND UMGEBUNG

 

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Nun wollen wir die Kathedrale La Seo del Salvador besuchen, die älteste Kathedrale Saragossas. Sie erhebt sich an der gleichen Stelle, wo früher die romanische Kirche des Forums von Caesaraugusta, die westgotische Kirche und die größte moslemische Moschee standen. Mitte des 12. Jahrhunderts, nach der christlichen Eroberung der Stadt, begann man die alte Moschee einzureißen, um mit dem Bau einer romanischen Kirche zu beginnen. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche dann immer mehr, den jeweiligen Kunstströmungen jeder Epoche folgend, erweitert. Auf diese Art und Weise vereint La Seo alle vom 12. bis zum 18. Jahrhundert entwickelten Kunstrichtungen, also vom romanischen bis zum klassizistischen Stil.

 

 

Von außen betrachtet, wenn man in Richtung des Plaza de San Bruno schaut, fallen vor allem die beiden Apsiden auf, Überbleibsel der romanischen Kirche. Genau daneben erhebt sich eine wunderschöne Mauer im Mudejarstil aus Ziegelsteinen und Keramik, die sogenannte "Muro de la Parroquieta", welche die Grabkapelle des Erzbischofs Lope Fernández de Luna einschließt. Das äußere Erscheinungsbild der Kathedrale wird durch den schlanken im Barockstil gebauten Turm sowie die klassizistische Vorderfront vervollständigt.

 

 

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Innen kann man erkennen, dass es sich um eine Saalkirche handelt, die in fünf Kirchenschiffe unterteilt ist, über die sich prächtige Sterngewölbe spannen. Ein langwieriger, 1980 begonnener Restaurierungsprozess hat dem Gebäude seinen ganzen Glanz wieder zurückgegeben. Dieser vormals dunkle und finstere Raum wird jetzt mit Tageslicht durchflutet, das durch die großen Fenster, das Kapellendach sowie dem Kuppelgewölbe fällt.

 

 

Wenn wir uns dem Hochaltar nähern stoßen wir auf einen der schönsten gotischen Altarretabel Europas. Es besteht aus farbigem Alabaster und seine drei Hauptszenen stellen die drei Erscheinungen des Herrn dar: die Verklärung Christi, das Dreikönigsfest und Christi Himmelfahrt. Der Hochaltar der La Seo war zudem Schauplatz der Krönungen der Könige von Aragonien.

 

 

Der Hauptchor besitzt ein gotisches Chorgestühl aus Eichenholz und fällt vor allem durch seinen Resonanzkörper auf, der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Ebenso interessant ist der Raum hinter dem Chor, der aus Gipsstein und Reliefs besteht, die hauptsächlich Heilige aus Aragonien darstellen.

 

 

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Unter den Seitenkapellen der Kathedrale befinden sich zwei der besten Werke der religiösen Renaissance in Aragonien: die Kapelle des Heiligen Bernardo (am Eingang der Kirche), Grabkapelle des Erzbischofs Don Hernando von Aragonien, sowie die Kapelle der Heiligen Erzengel, Familiengruft der Familie Zaporta (im linken Kirchenschiff). Erwähnenswert ist auch die Kapelle des Heiligen Christus (im hinteren Teil des Chors), in der ein von den Bewohnern Saragossas ehrfürchtig verehrtes Bildnis Christi aufbewahrt wird.

 

 

Im Wandteppichmuseum der La Seo befindet sich eine der schönsten Wandteppichsammlungen weltweit. Die Sammlung besteht aus 63 Teppichen, auf denen biblische, historische und mythologische Themen zu sehen sind. Die Mehrzahl dieser Kunstwerke stammt aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert, also dem goldenen Zeitalter der Tapisseriekunst, und wurde in den bedeutendsten Manufakturen der damaligen Zeit hergestellt: Arras in Frankreich, Tournai in Belgien und Brüssel.

 

 

Wenn wir die Kathedrale durch die "Puerta de San Bruno" verlassen ist auf der rechten Seite der "Arco del Deán" zu sehen, frei übersetzt der "Torbogen des Dekan". Sein Ursprung geht zurück auf das 13. Jahrhundert, als der Dekan der Kathedrale um Erlaubnis bat, einen Durchgang bauen zu dürfen, der sein neu errichtetes Haus mit der Kirche verbinden sollte. Den Laufgang im Mudejarstil, den wir jetzt sehen, stammt aus den Umgestaltungsarbeiten des 16. Jahrhunderts und lässt hinten die Mauresken erkennen, die für diese Baukunst so charakteristische Flächenverzierung.

 

 

FORUM UND HAFEN

 

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Wir wir bereits festgestellt haben, ist Saragossa eine Stadt mit mehr als 2000 Jahren Geschichte. Genau an der Stelle, an der die iberische Siedlung Salduie errichtet wurde, gründete der Imperator Augustus eine bedeutende Kolonie, genannt Caesaraugusta, die einzige des ganzen Römischen Reiches, die nach dem vollständigen Namen ihres Gründers benannt wurde. Aus dieser Zeit sind in Saragossa noch bedeutende Spuren erhalten, unter denen vor allem die Überreste des Forums, des Hafens, der Thermen und des Theaters zu erwähnen sind.

Genau vor der Kathedrale La Seo befindet sich das dem Forum von Caesaraugusta gewidmete Museum, in dem die Überreste gezeigt werden, die bei den anlässlich der Neugestaltung der Kathedrale La Seo durchgeführten Ausgrabungen gefunden wurden. Diese Funde sind im Wesentlichen zwei Epochen zuzuordnen: der Herrschaft Augustus und der Regierungszeit seines Nachfolgers Tiberius. Von der Zeit Augustus sind noch Reste eines Marktes erhalten, der durch das Ansteigen des Ebro-Flusses ständig überschwemmt wurde. Dreißig Jahre nach seinem Bau wurde der Markt wieder abgerissen und nach einer Anhebung des in unmittelbarer Flussnähe gelegenen Erdbodens um vier bis sieben Meter entschied man sich an dieser Stelle das Forum des Tiberius zu bauen.

 

 

Das Forum von Caesaraugusta war ein großer rechteckiger, mit einem Säulengang versehener Platz, auf dem sich die wichtigsten religiösen, politischen und kommerziellen Bauwerke befanden: die Basilika, der Gerichtshof, die Verkaufsläden und der Tempel. Die Überreste des Forums, die wir im oberen Teil des Museums besichtigen können, stammen aus dem Fundament des doppelten Säulengangs des Platzes, sowie aus den Mauern der in den Geschäften vorhandenen Kellergeschosse. Dieser Bereich war das Herz der römischen Stadt. Hier versammelten sich ihre Bürger, um den Politikern zuzuhören, die Lehrmeister unterrichteten ihre Schüler, die Händler stellten ihre Waren aus, die Ädile erörterten städtische Angelegenheiten im Gerichtshof und man bot den Göttern an den zahlreich vorhandenen Altaren Opfergaben dar. Der in der römischen Epoche herrschende Charakter wird noch heute aufrecht erhalten, den der Platz ist immer noch der religiöse, politische, wirtschaftliche und soziale Mittelpunkt Saragossas.

 

 

Im unteren Teil des Museums, neben den Resten des Marktes, ist ein Abschnitt des Abwassernetzes zu sehen, das den Untergrund der römischen Stadt durchzog. In mehreren Vitrinen sind zudem Gegenstände ausgestellt, die verschiedene Einblicke in das alltägliche Leben der damaligen Bewohner des Römischen Reiches erlauben. Auch einige Fragmente aus Bleirohr sind zu sehen, die dazu dienten, das Wasser des Flusses Gallego bis in das Zentrum der Stadt zu leiten.

 

 

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Nun können wir uns in Richtung des Platzes "Plaza de San Bruno" begeben, wo sich das Binnenhafenmuseum befindet, ein wichtiger Gradmesser für die Bedeutung des Ebro in der Geschichte Saragossas seit seiner Gründung. In der römischen Epoche war der Fluss von der damaligen Stadt Dertosa (das heute Tortosa) bis Vareia (heute Logroño) schiffbar. Dank dieses Schifffahrtsverkehrs wurde Caesaraugusta zu einem wichtigen Hafen- und Handelszentrum. Die auf dem Ebro vom Mittelmeer kommenden Schiffe brachten Keramik, Marmor, Schmuck, Stoffe, Wein und Salzfische, aber auch die jeweiligen Moden, Gewohnheiten und kulturellen Neuigkeiten, die im Römischen Reich gerade aktuell waren. Von hier aus fuhren die Schiffe beladen mit Wolle, Weizen, Holz, Salz, Eisen und Leder wieder zurück. Caesaraugusta war ein wichtiger Punkt auf diesem Verkehrsweg und der Binnenhafen verlieh der Stadt einen ausgeprägten kosmopolitischen Charakter.

 

 

Vom damaligen Hafenbereich sind gegenwärtig noch die Grundmauern einer großer Lagerhalle zu sehen, in der die Waren eingelagert wurden. An einigen Quadersteinen dieser Halle kann man noch die Zeichen ihrer Erbauer sehen, den Soldaten der Legionen IV, VI und X, der Gründer von Caesaraugusta.

 

 

 

THEATER

 

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Auf der "Plaza de San Pedro Nolasco" kann man das Museum besuchen, das dem Theater von Caesaraugusta gewidmet ist, der nach dreißig Jahren Ausgrabungen und Untersuchungen vorerst letzten archäologischen Entdeckung, die heute ein Museum ist.

Wie zu erkennen ist, besticht dieses Theater durch seine großen Ausmaße: seine Aufnahmekapazität für insgesamt 6000 Zuschauer machte es neben dem Theater in Cádiz zu einem der Größten des römischen Spaniens. Neben den beiden seitlichen Eingängen besitzt das Theater von Caesaraugusta einen dritten Haupteingang, was im damaligen Hispanien einzigartig war. Ebenso war es mit der seinerzeit modernsten Technik ausgestattet, wie dem sogenannten Velum, einem beweglichen Sonnendach, das die Zuschauer vor Sonne und Regen schützte und das in der Regel von den Seemännern ausgezogen wurde, die ihre Schiffe im Binnenhafen anlegten.

 

 

Im Museum bekommt man anhand verkleinerter Modelle, Neuschöpfungen und Audiovorträge einen Einblick darin, wie damals diese öffentlichen Vergnügungsstätten ausgesehen haben und wie das Leben sowie die Stimmung während der Theatervorstellungen aussah. In einem kleinen, gleich in Eingangsnähe befindlichen Saal zeigt eine Serie von Plakaten die Entwicklungsgeschichte dieses Grundstücks, angefangen von der römischen Ära bis in unsere Zeit und geben so eine Übersicht der wichtigsten Geschichtsepochen von Saragossa.

 

 

 

PROZESSION "ROSARIO DE CRISTAL"

 

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Neben dem antiken römischen Theater erhebt sich auf der "Plaza de San Pedro Nolasco" die damalige Heilige Herz Jesu Kirche, die heute das Museum für den "Rosario de Cristal" ist und in dem die Glaslaternen und –karossen ausgestellt werden, die am Nachmittag des 13. Oktober durch die Straßen der Stadt getragen werden.

 

 

 

THERMEN

 

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In der Straße "San Juan y San Pedro", die ebenfalls an diesem Platz beginnt, befinden sich die Reste der öffentlichen Thermen von Caesaraugusta. Diese waren weit mehr als nur ein Ort der Hygiene, denn sie spielten eine wichtige Rolle im sozialen, kulturellen und sportlichen Leben der damaligen Zeit. Hier trafen sich die Bürger, um nach Bezahlung eines geringen (teilweise auch kostenlosen) Eintrittsgelds spazieren zu gehen, Gymnastikübungen zu machen, zu baden, zu lesen, Musik oder Gedichte zu hören oder sich einfach mit Freunden zu unterhalten. Die Thermen waren mit Saunas, Warm- und Kaltwasserbecken, Umkleideräumen, Gymnastiksälen, Gärten und Bibliothek ausgestattet. Sie sind ein gutes Beispiel für den Maß an Komfort, den Rom damals seinen Kolonien bescherte. Die Thermen wurden sowohl von Männern als auch Frauen besucht, jedoch immer zu unterschiedlichen Uhrzeiten oder in getrennten Räumlichkeiten.

 

 

Im Thermenmuseum sind noch Überreste eines mit Säulen umgebenen Schwimmbeckens zu sehen, das luxuriös mit Marmor und Skulpturen verziert war. In den Vitrinen kann man Nachbildungen einiger Gegenstände betrachten, die von den Römern gewöhnlich in den Thermen benutzt wurden: Holzschuhe, um sich nicht die Füße auf dem heißen Boden zu verbrennen, Handtücher, Schwämme, Stäbchen zur Ohrreinigung oder eine Art Schaber zum Abreiben der Haut. Zu sehen ist auch die Nachbildung einiger Latrinen aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, mit einer Kapazität für 29 Personen.

 

 

 

LA MAGDALENA

 

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Ganz in der Nähe dieser beiden römischen Museen steht eines der besten Beispiele der Mudejarkunst in Saragossa: die Kirche "La Magdalena". Von außen betrachtet fällt vor allem ihr Turm ins Auge, der mit Fliesen aus Glaskeramik dekoriert ist und den Türmen von San Martin und Salvador in Teruel sehr ähnlich ist.

 

 

 

GOYA: MUSEUM CAMÓN AZNAR (GEMÄLDE UND RADIERUNGEN) UND MUSEUM VON SARAGOSSA (GOYA-SÄLE)

 

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Die enge Beziehung zwischen Goya und Saragossa ist sowohl in menschlicher als auch künstlerischer Hinsicht unbestreitbar, was sich im Laufe seines ganzes Lebens, auch aus der Entfernung, nicht veränderte.

Abgesehen von den in der Basílica del Pilar ausgestellten Freskos werden in Saragossa Werke von Goya im Museum IberCaja Camón Aznar und im Museum von Saragossa ausgestellt.

 

 

Das Museum IberCaja Camón Aznar ist das einzige Museum auf der Welt, das in einer Dauerausstellung alle Radierungsfolgen von Goya zeigt. In der ersten Folge beginnt er mit der Radierkunst und kopiert Werke von Velázquez, den er als einen seiner Meister betrachtet. Die Folge Caprichos offenbart uns eine kritische Sicht der damaligen spanischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, die in der Unwissenheit und dem Aberglauben verankert war. Die Radierungsfolge Desastres de la guerra (oder Schrecken der Krieges) macht ihn zum ersten Bildreporter der Geschichte, der den Schmerz, die Grausamkeit und schrecklichen Folgen des Krieges darzustellen versucht. Mit Tauromaquia (oder Stierkämpferkunst) präsentiert er uns lebendige Bilder der Stierkampfdarbietungen seiner Zeit. Die Disparates (oder Torheiten) scheinen wie eine Flucht aus all seinen Ängsten und Beklemmungen. In seiner letzten Radierungsfolge, die Toros de Burdeos (oder Stiere von Bordeaux), wagt sich ein bereits greiser Goya an die damals neue Lithographietechnik.

 

 

Dieses Museum besitzt auch einen Gemäldesaal, den sogenannten Vergoldeten Saal, in dem Werke von Goya ausgestellt werden, die der Sparkasse IberCaja und der Königlich aragonesischen Wirtschaftsgesellschaft der Landesfreunde gehören. Unter diesen Werken sind besonders hervorzuheben das wunderbare Porträt von Don Félix de Azara, das Porträt der Königin Maria Luise von Parma, ein jugendliches Selbstbildnis des Künstlers oder die Skizze für das Gewölbe des kleinen Chors in der Basilika.

 

 

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Im Museum von Saragossa finden wir eine repräsentative Sammlung aller Lebensabschnitte des Malers, die es uns erlaubt, seine Entwicklung von den ersten jugendlichen Werken bis hin zu seinen Arbeiten im hohen Alter zu verfolgen. Diese interessante Exposé richtet ihr Augenmerk besonders auf die künstlerische Ausbildung Goya´s, sowohl in Saragossa als auch bei seinem Aufenthalt in Italien. Ebenso zu sehen sind großformatige Porträts höchster Persönlichkeiten aus der Königlichen Familie und der spanischen Politik, wie Ferdinand VII., der Herzog von San Carlos oder der Infant Luis María de Borbón, oder aber Freunde des Künstlers wie Goicoechea und seine eigenen Familienmitglieder, wie sein Sohn Javier und dessen Frau Gumersinda. Nach dem Besuch dieses Museums können wir nun auch die Entwicklung eines Künstlers besser verstehen, der es verstand, trotz der damals herrschenden künstlerischen Normen, mit denen er leben musste, eine eigene Ausdrucksweise und einen einzigartigen, nicht wiederholbaren Stil zu schaffen.

 

 

 

MUSEUM PABLO GARGALLO

 

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Das Museum von Pablo Gargallo hat seinen Ursprung in dem 1982 unterschriebenen Abkommen zwischen der Tochter des Bildhauers, Pierrette Garagallo und dem damaligen Bürgermeister von Saragossa, Ramón Sainz de Varanda. Die Erben des Künstlers verpflichteten sich dabei, eine Anzahl von Skulpturen, Zeichnungen, Kartons und Unterlagen zu stiften. Das Rathaus verpflichtete sich seinerseits, den Palast von Argillo in ein Museum umzugestalten, das 1985 dann eröffnet wurde. Vor kurzem wurde das Museum durch Angliederung des Nachbargrundstücks erweitert, wobei der ganze Komplex modernisiert wurde. Wir empfehlen Ihnen, den Ort in aller Ruhe zu besichtigen, um diesen großen Künstler zu entdecken und seine Werke zu genießen.

 

 

Das Museumsgebäude wurde Mitte des 17. Jahrhunderts als Erweiterungsbau des Anwesens von Don Francisco Sanz de Cortés, dem späteren Markgrafen von Villaverde, Graf von Morata und Atarés, errichtet. Wie bereits an der Fassade ersichtlich spiegelt das Gebäude die Bauart der Renaissancepaläste Saragossa´s wieder, wenn auch bereits Elemente aus dem Barock zu erkennen sind. Im Inneren hebt sich vor allem der Innenhof mit seinen Säulen ab, in dessen Schutzdach sich die Reliefs der zwölf Tierkreiszeichen befinden und die sich mit einer Dekoration aus Masken und Früchten abwechseln.

 

 

Pablo Gargallo wurde 1881 in Maella, der Provinz Saragossa, geboren. Im Alter von sieben Jahren zog seine Familie nach Barcelona, um sich dort ein besseres Leben zu erhoffen. All seine menschliche und künstlerische Ausbildung erhielt Gargallo in dieser katalanischen Stadt, wo er seine künstlerische Laufbahn als Lehrling des Bildhauers Eusebi Aranau begann und Schüler der Kunstakademie "Escuela de la Lonja" war. In seiner Jugend besuchte er regelmäßig das Café "Els Quatre Gats", wo er sich mit anderen Künstlern wie Pablo Picasso, Isidro Nonell oder Manolo Hugué traf. Auf seiner ersten Reise nach Paris, im Jahre 1903, sah er die Werke von Rodin, die ihn zutiefst beeindruckten und ihm seine Richtung vorgaben. Wieder zurück in Barcelona präsentierte er seine erste eigene Ausstellung und erstellte den Figurenschmuck des Krankenhauses "Santa Cruz y San Pablo" sowie des Musikpalasts "Palau de la Música Catalana", beides Entwürfe des bekannten Architekten Doménech i Muntaner. 1912 lässt er sich in Paris nieder und lebt seitdem zwischen den beiden Städten, wobei er trotz seiner angeschlagenen Gesundheit weiterhin unermüdlich arbeitet. Nach erfolgreichen Ausstellungen in New York und Barcelona stirbt Gargallo 1934 mit 53 Jahren in der Ortschaft Reus bei Tarragona, zu einem Zeitpunkt, wo er begann international Anerkennung zu finden.

 

 

Gargallo war einer der großen Begründer der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seines Lebens schaffte er es einerseits klassische Werke, andererseits aber auch Skulpturen zu schaffen, welche die von der Tradition festgelegten Grenzen erforschten. Auf dieser Suche nach einem persönlichen und innovativen Stil untersuchte er den möglichen Einsatz neuer Materialien wie Kupferblech, Eisen oder Blei. So führte er formal die Leere als entscheidendes Element der Bildhauerkunst in seinen Werken ein und zeigte so neue ausdrucksvolle Wege auf, die später von zahlreichen anderen Künstlern eingeschlagen wurden.

 

 

In diesem Museum können wir bedeutende Werke all seiner Schaffensphasen betrachten, wobei vor allem El Gran Profeta zu erwähnen ist, das sich im Hauptinnenhof befindet sowie seine Masken Urano, Kiki de Montparnasse oder Hommage à Chagall.

 

 

FREIZEIT, HANDEL UND GASTRONOMIE IN SARAGOSSA

 

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Saragossa war in kommerzieller Hinsicht schon immer eine der reichsten Städte Spaniens, da ihre strategische Lage sie zu einem Schmelztiegel von Waren, Trends und Moden machte. Dafür brauchen Sie nur ein bisschen durch die Straßen zu schlendern, um das großzügige Angebot sowie das Zusammenleben von Fachgeschäften und modernsten Einkaufszentren zu entdecken. Die hier angebotenen Produkte sind mannigfach und erfüllen die Bedürfnisse und Geschmäcker jedes Einzelnen.

In Saragossa gibt es zahlreiche Einkaufsmeilen. Einige davon sind vor allem auf Mode spezialisiert, wie der Paseo Independencia, el Centro, das Barrio Delicias oder die Umgebung an der Plaza de los Sitios, andere wiederum bieten Regionalprodukte oder alternative Mode. Dann gibt es auch noch die vielen kleinen Fachgeschäfte, die hauptsächlich in der Altstadt zu finden sind.

 

 

Das Angebot an Einkaufszentren ist ebenfalls sehr umfangreich, die alle über eine Vielzahl von Geschäften sowie Freizeitmöglichkeiten verfügen, wie Kinos, Spielsäle, Bowling-Center, usw. Einige der bekanntesten Einkaufshallen sind Augusta, Grancasa, Aragonia, Plaza Imperial oder Puerto Venecia.

 

 

Saragossa ist eine Stadt mit einem warmen und gastlichen Ambiente, deren Leben sich größtenteils auf der Straße abspielt. Sie verfügt zudem über zahlreiche Kinos, Theater, Vergnügungsstätten und Grünzonen, die es Bewohnern und Gästen erlauben, unter einem umfangreichen Freizeitangebot auszuwählen. Gute Beispiele dafür sind das Teatro Principal, das Teatro del Mercado, die beiden Auditorien, die vielen Konzertsäle oder die Kleinkunstbühne "El Plata".

 

 

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Die Gastronomie Saragossas ist schlicht, kräftig und charakteristisch und basiert vor allem auf einheimische Produkte. Die "Huerta" Aragoniens liefert köstliches Gemüse, Grundlage für eine gesunde, schmackhafte, authentische und äußerst nahrhafte Küche. Lamm-, Schweine-, Rind- oder Geflügelfleisch verwendet man für die Zubereitung von kräftigen Schmorgerichten, die besonders in den Wintermonaten Anklang finden. Auch wenn es sich um eine Provinz im Landesinneren handelt, gibt es natürlich auch ein entsprechendes Angebot an Fischgerichten. Als Nachspeisen gibt es vor allem schmackhafte Früchte aus dem Ebro-Tal und ein vielseitiges Angebot an Süßspeisen sowie Konditoreiwaren, wie z. B. den "Turrón de guirlache", ein Art weißer Nougat aus Mandeln und Karamell, oder die von den Mauren stammenden "Crespillos", eine Nachspeise aus frittierten Borretschblättern, sowie die kandierten und mit Schokolade überzogenen Früchte.

 

 

Nicht vergessen darf man natürlich die vier Weinanbaugebiete mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung in Aragonien: Calatayud, Campo de Borja, Cariñena und Somontano, die Jahr für Jahr bessere Weine erzeugen, welche auch international immer mehr den aktuellen Geschmack treffen.

Das Essen von Tapas ist eine der Leidenschaften jedes Bürgers aus Saragossa, von der auch sehr schnell die Besucher angesteckt werden. Tapas werden in unzähligen Lokalen und Gaststätten der Stadt angeboten. Die traditionellste und bekannteste Zone aber, das Tapas-Viertel schlechthin ist "el Tubo", das Herzstück der Altstadt.

 

 

In seinen engen Gassen mischen sich die alten, schon immer dagewesenen Lokale mit neuen, modern eingerichteten Szenelokalen. Die "Plaza de Santa Marta" ist bereits ein Klassiker für die Tapas-Liebhaber in unserer Stadt. Der kleine, nur für Fußgänger zugängliche Platz liegt genau hinter der Kathedrale La Seo und verwandelt sich im Sommer zu einer großen Open-Air-Terasse.

 

 

Der ideale Ort um die grundlegenden Zutaten der einheimischen Küche kennenzulernen ist die an der "Plaza de Lanuza" befindliche Markthalle, wo bereits seit 1210 der städtische Markt abgehalten wurde. Der Architekt Félix Navarro entwarf ein funktionelles Gebäude im eklektischen Stil, in dem die Materialien Eisen und Glas kombiniert wurden, um einen leichten, geräumigen und offenen Raum zu schaffen. Auch nach der letzten Restaurierung und Renovierung der Verkaufsstände ist in der Markthalle immer noch das typische Getümmel und bewegte Treiben zu spüren.

Wir, vom Tourismusbüro von Saragossa hoffen, dass Ihnen dieser Service zugesagt hat und möchten uns für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken. Wir wünschen, dass Ihnen die Audioführung geholfen hat, unsere Stadt etwas näher zu bringen und laden Sie ein, eines unserer Tourismusbüros aufzusuchen, wo wir Ihnen mehr Informationen sowie andere touristische Dienstleistungen anbieten können, damit Sie Saragossa noch weiter genießen können.

 

 

 

Tourismusbüro: Plaza de Ntra. Señora del Pilar s/n 50003 - Zaragoza.

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