Audioguides & tour guide systems - Gruppenführungen

 

 

Audioführung der Grünen Route der Sierra (Andalusien, Spanien)

 

 

Einführung

 

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Herzlich willkommen am Besucherzentrum der "Grünen Route der Sierra". Wie Sie im Laufe des Besuchs feststellen werden verläuft diese, in ökologischer Hinsicht wirklich einmalige grüne Route entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Jerez-Almargen. Gegenwärtig sind insgesamt 36,5 km davon begehbar, welche die beiden Ortschaften Puerto Serrano und Olvera in der Region Cadiz verbinden und durch die sevillanischen Gemeinden Coripe, El Coronil, Montellano und Pruna führen. Dieser Weg zeichnet sich vor allem durch die wunderschöne Landschaft in einer natürlichen, üppig wuchernden Umgebung mit wertvollen Tier- und Pflanzenarten aus, sowie die Möglichkeit für die Ausübung zahlreicher Aktivitäten, wie Wandern, Radwandern oder Ausflüge zu Pferd in herrlichem Einklang mit der Natur. Entlang der Route gibt es 30 Tunnel, 4 Viadukte und 4 komplett restaurierte Bahnstationen, von denen 3 heute als Hotel und Restaurant dienen, und zwar in Olvera, Coripe und Puerto Serrano. Die vierte Station von Zaframagón fungiert als ornithologisches Informationszentrum und Beobachtungsstation für Vögel.

 

 

 

Die emblematischsten Punkte der "Grünen Route der Sierra" sind der Zusammenfluss der beiden Flüsse Guadalporcún und Guadalete, der "Chaparro de la Vega", eine mehrere hundert Jahre alte, als Naturdenkmal deklarierte Steineiche, das Naturschutzgebiet des "Peñón de Zaframagón", die Beobachtungsstation für Geier in Zaframagón und das Informationszentrum der Grünen Route, vor dem wir uns jetzt befinden.

Während Ihres Aufenthalts können Sie zudem auch alles typische genießen, was die verschiedenen Ortschaften auf der Grünen Route anbieten, also ihre Gastronomie, ihre Geschichte, ihre Traditionen und das Kunsthandwerk, ihre Volksfeste und natürlich auch die Leute selbst, die dieser Landschaft erst ihren eigenen und unvergesslichen Charakter verleihen.

 

 

 

 

Grüne Routen – neues Leben für alte Bahnstrecken

 

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Wir beginnen unseren Weg mit einer Vorstellung des Programmes der Grünen Routen, Impulsgeber für die Umwandlung ehemaliger ungenutzter Eisenbahnstrecken in für den Fahrzeugverkehr gesperrte Routen, die von neuen Reisenden genutzt werden, und zwar zu Fuß, mit dem Fahrrad, zu Pferd oder mit dem Rollstuhl,... und die dem Besucher auf seinem Weg ermöglichen, das mannigfaltige Kultur- und Naturerbe hautnah zu erleben.

Zu Beginn der 90er Jahre gab es insgesamt 7.600 km an verlassenen und unbenutzten Schienenwegen in Spanien, entweder weil die Züge diese Strecken nicht mehr befuhren oder gar nicht erst dazu kamen, da verschiedene Bauprojekte nie fertiggestellt wurden. Mit der Aufgabe, diese enorme historische Erbe aus der Vergessenheit zu holen, wurde 1993 das Programm der Grünen Routen ins Leben gerufen, um diese Strecken in naturnahe Wanderwege umzuwandeln.

 

 

Die Grünen Routen sind die perfekte Lösung, um in unserer Gesellschaft eine neue Kultur zu fördern, die sich der Freizeit, dem Sport im Freien und der nicht motorisierten Fortbewegung widmet. Gegenwärtig gibt es bereits 1.900 km an Grünen Routen in Spanien und deren Zahl steigt ständig, was beweist, wie gut das Programm von der Bevölkerung akzeptiert wird. Das Programm der Grünen Routen unterliegt dem Ministerium für Umwelt, Ländliche und Maritime Angelegenheiten, das mit ADIF, dem spanischen Eisenbahn-Infrastrukturbetreiber, RENFE, der spanischen Staatsbahn sowie FEVE, der staatlichen spanischen Schmalspur- Eisenbahngesellschaft zusammenarbeitet. Desweiteren sind daran auch sehr aktiv die Autonomen Regionen und Gemeinden sowie Radsportvereine, Umweltverbände und Bürgergruppen beteiligt.

Auf der vorliegenden Landkarte der Iberischen Halbinsel werden in gelber Farbe die ausgebauten und in roter Farbe die begehbaren, aber nicht ausgebauten Grünen Routen angezeigt. Auf dem interaktiven Bildschirm hat man Zugang auf die offizielle Webseite des Programmes der Grünen Routen www.viasverdes.com, auf der Ihnen mehr Informationen zu den verschiedenen Strecken in Spanien zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

Die Eisenbahnlinie der Sierra: vom Schienenweg zur Grünen Route

 

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Dem Verlauf der Ausstellung folgend ändern wir nun den Bereich, um die Geschichte eines Trassenverlaufes näher kennen zu lernen, auf dem nie ein Zug gefahren ist, obwohl er praktisch fertiggestellt war und der fast 60 Jahre darauf warten musste, um heute als Grüne Route zu dienen. Es war zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man es für notwendig befand, eine Eisenbahn zu bauen, welche die Stadt Jerez in der Region Cádiz mit der Stadt Almargen in der Provinz Malaga verband, um unter anderem die Weine der Gegend kommerziell zu vermarkten.

 

 

Die Bauarbeiten der Eisenbahn, welche das unzugängliche Gebirge der Sierra de Cádiz erschlossen, waren aufgrund der komplizierten örtlichen Orographie anfangs sehr mühsam. Als man 1934 nun fast den Streckenabschnitt beendet hatte und bis zur Ortschaft Olvera gelangt war, begann plötzlich der spanische Bürgerkrieg, mit dem die Bauarbeiten mit einem Schlag ihr Ende fanden und die danach niemals mehr neu aufgenommen wurden. Dank der Mitwirkung von Umweltverbänden, der Provinzregierungen von Cádiz und Sevilla, den an der Strecke liegenden Gemeinden sowie dem Programm der Grünen Routen begann man schließlich 1994 mit dem Wiederaufbau eines Streckenabschnittes dieser Bahnlinie, um ihn in eine Grüne Route umzuwandeln.

 

 

 

 

Chronologische Tafel

 

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Auf dieser vor Ihnen befindlichen Tafel können Sie nun die wichtigsten Meilensteine in chronologischer Reihenfolge sehen, die die Geschichte der "Grünen Route der Sierra" vom Beginn der Eisenbahn in Spanien bis zu Gegenwart aufzeigt.

1837 Mit der Einweihung der Eisenbahnlinie zwischen La Habana und Benjual in Kuba, damals spanische Kolonie, beginnt die Geschichte der spanischen Eisenbahn.

1848 Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie auf dem spanischen Festland, der sogenannte “Eisenweg von Barcelona nach Mataró".

1901 In Jerez wird die Gesellschaft "Studien an der Eisenbahnlinie zwischen Jerez, Villamartín und Setenil" gegründet, die den Bau eines Schienenwegs mit einem anfänglichen Budget von 24 Millionen Peseten vorantreibt.

1907 Das Projekt für die Eisenbahnlinie der Sierra wird durch die Verkündung eines Gesetzes gestoppt, das die Baugenehmigungen von Eisenbahnprojekten regelt und den Schmalspurbahnen Priorität einräumt.

1918 Die Regierung gibt der Eisenbahnpolitik eine neue Richtung und fördert die neuen Strecken mit Normalspur, was dem bis dahin stillstehenden Eisenbahnprojekt der Sierra einen neuen Impuls verschafft.

1926 Ein Königliches Dekret erklärt den Streckenabschnitt zwischen Jerez und Almargen offiziell als dringlich und mit einem Kostenvoranschlag von 60 Millionen Peseten wird der Abschnitt zwischen Jerez und Arcos ausgeschrieben.

1927 Der General Primo de Rivera eröffnet in Arcos de la Frontera feierlich die Bauarbeiten an der Eisenbahnlinie der Sierra.

1931 Der Sturz der Diktatur und die darauffolgende wirtschaftliche Zurückhaltung führen zur Einstellung der Bauarbeiten, die danach nie fertiggestellt wurden.

1933 Die einige Jahre vorher unterbrochenen Bauarbeiten an der Strecke Jerez-Almargen werden wieder aufgenommen. Die entsprechenden Materialien werden beschafft und sechs weitere Kilometer Schienenstrecke verlegt.

1936 Der spanische Bürgerkrieg bricht aus und die praktisch beendeten Bauarbeiten an der Bahnline der Sierra werden eingestellt. Ein Teil der Schienenstrecke wird zur Herstellung von Waffen verwendet.

1945 Die jahrelang stillgelegten Arbeiten an der Strecke Jerez-Almargen werden wieder aufgenommen, aber die alten Kostenvoranschläge sind nun nicht mehr aktuell, weshalb die Verträge aufgehoben werden.

1961 Auf einer Testfahrt fährt eine Lokomotive die Strecke zwischen Jerez und Arcos. Es ist dies die erste und letzte Fahrt der Eisenbahn der Sierra.

 

 

1963 Die Arbeiten an der Eisenbahnlinie Jerez-Almargen werden endgültig eingestellt und die komplette Anlage veraltet nach und nach.

1993 Die Stiftung für Eisenbahnen, Umweltverbände und die Provinzregierung von Cádiz erstellen das Projekt der Grünen Route für die Eisenbahnlinie der Sierra, welches vom Umweltministerium verabschiedet wird.

1994 Umweltverbände starten Kampagnend, um der Bevölkerung die kürzlich verabschiedete Grüne Route der Sierra bekannt zu machen.

1995 Man beginnt mit den Umbauarbeiten an der alten Bahnlinie der Sierra, um diese in eine Grüne Route zu verwandeln.

1997 Die Grüne Route der Sierra wird eröffnet.

2000 Die Stiftung Grüne Route wird ins Leben gerufen, die sich ab diesem Moment um die Verwaltung und Förderung der notwendigen Infrastruktur kümmert.

2007 In der ehemaligen Bahnstation von Zaframagón werden das Informationszentrum sowie die ornithologische Beobachtungsstation "Peñón de Zaframagón" eröffnet.

2012 Das Informationszentrum der Grünen Route der Sierra von Olvera wird eröffnet.

 

 

 

 

Interaktives Modell

 

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Die Grüne Route der Sierra verläuft teilweise auf dem ehemaligen Schienenabschnitt Jerez- Almargen, zwischen den Provinzen Cádiz und Sevilla und vereint die beiden Ortschaften Olvera und Puerto Serano. Sie durchquert ein gebirgiges Areal, dessen Relief von den Bergketten Pozo Amargo, La Nava, Vaquera de Coripe, Líjar und las Harinas gebildet wird. Es handelt sich um ein geschichtlich bedeutsames Gebiet, da die Route durch die sogenannte "banda morisca", zu deutsch etwa "maurischer Streifen" verläuft, einer strategischen Verteidigungszone, die Teil des letzten Grenzgebiets der Moslems auf der Iberischen Halbinsel war. Zeuge davon sind die zahlreichen, oben auf den Kalkfelsen thronenden arabischen Burgen, die der Landschaft hier ihren Stempel aufdrücken. Ebenso finden sich zahlreiche archäologische Reste aus vorangegangenen Besiedlungen, insbesondere aus der Bronzezeit und der vorrömischen und römischen Epoche.

 

 

Auf ihrem 36,5 km langen Verlauf durchquert die Grüne Route der Sierra insgesamt sechs Gemeinen der Provinzen Cádiz und Sevilla und zwar Olvera, Pruna, Coripe, Montellano, El Coronil sowie Puerto Serrano. Die Landschaft wird durch ein Meer von Olivenbäumen sowie einem mediterranen Wald voller Stein- und Bergeichen, Johannisbrotbäumen, Mastixsträuchern und wilden Ölbäumen geprägt. Die Grüne Route wird vom Fluss Guadalete sowie seinen Nebenflüssen, dem Guadalporcún und dem Guadamanil begleitet, an deren kühlen Auen fruchtbare Uferwälder gedeihen. Der von Tunneln und Viadukten gesäumte Verlauf der Grünen Route bringt uns in die Nähe von sehr interessanten Plätzen, wie der Zusammenfluss der beiden Flüsse Guadalporcún und Guadalete, oder der Chaparro de la Vega", eine mehrere hundert Jahre alte, wahrlich beeindruckende Steineiche, oder das Naturschutzgebiet "Peñón de Zaframagón", wo die größte Kolonie an Gänsegeiern Westandalusien nistet. Die ehemaligen Bahnstationen empfangen heute die Reisenden mit einem neuen zeitgemäßen Gesicht und dienen als Landunterkünfte, Restaurants oder Informationszentren. Egal, ob Sie die Grüne Route nun zu Fuß, zu Pferd oder auf dem Fahrrad bereisen – man begibt sich auf ihr in ein historisch bedeutendes Terrain mit herrlichen Landschaften und einer üppig wuchernden Natur. Ein Weg, der einer alten Bahnlinie folgt und heute als Grüne Route dient.

 

 

 

 

Viadukte – über die Gewässer

 

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Diese 3 Plakate informieren uns über die wichtigsten Infrastrukturen der Grünen Route der Sierra, also Tunnel, Viadukte und Bahnstationen, und ergänzen somit die am Modell erwähnten Informationen. Auf dem ersten Plakat wird die komplexe Orographie des Streckenverlaufes gezeigt, der umfangreiche Baumaßnahmen erforderte. Bei den vier zur Grünen Route der Sierra gehörenden Viadukte handelt es sich um spektakuläre Konstruktionen, Beispiele der Anfang des 20. Jahrhunderts in Andalusien angewandten Ingenieurskunst. Das in technischer und architektonischer Hinsicht wohl interessanteste Viadukt ist das von Coripe, das mit seinen 237 Metern Länge und zehn Bögen den Fluss Guadalporcún überspannt.

 

 

 

 

Tunnel – Durchqueren von Bergen

 

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Zur Überwindung dieser Gebirgszüge war der Bau von dreißig Tunneln erforderlich, die sich im Streckenabschnitt zwischen Olvera und Puerto Serrano befinden und die alle Erhebungen durchquerten, die der alten Eisenbahnlinie der Sierra im Weg lagen. Der längste Tunnel misst fast 1 Kilometer Länge und durchbricht den Cerro del Castillo in Coripe. Dieser sowie weitere Tunnel sind mittlerweile mit einer Tunnelbeleuchtung ausgestattet.

 

 

 

 

Eisenbahnarchitektur – Erinnerung an die Vergangenheit

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Mit dem Bau der Eisenbahnlinie der Sierra begann man auch mit der Errichtung zahlreicher Gebäude, wie Bahnstationen, Haltestellen, Lager und andere bahntypische Einrichtungen, die nach Einstellung des Projekts jedoch nach und nach verfielen. Dank der Stiftung Grüne Route der Sierra wurden jedoch viele dieser Bauten wieder neu hergerichtet und sind nun Teil des touristischen, edukativen und öffentlichen Angebots.

 

 

Lassen Sie uns nun einen weiteren Abschnitt der Grünen Route der Sierra angehen, wo Sie sowohl die anliegenden Ortschaften als auch ihre natürliche Umgebung entdecken und kennenlernen werden. Die sechs Gemeinden, durch welche die Grüne Route verläuft sind ausgehend von ihrem Ausgangspunkt aus: Olvera, Pruna, Coripe, Montellano, El Coronil und Puerto Serrano, von denen nachfolgend einige ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten genauer erläutert werden:

 

 

 

Olvera – Kunst, Geschichte und Natur

 

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In den verwinkelten und teilweise chaotisch, aber dennoch wunderschönen Gässchen des Ortskerns, zwischen weiß getünchten Häusern und herrschaftlichen Fassaden fühlt man nahezu die islamischen Wurzeln von Olvera. Dem nach Olvera kommenden Reisenden beeindruckt zunächst sein monumentales Profil, das von der uneinnehmbaren nasridischen Festung und der prächtigen erzpriesterlichen Kirche "Nuestra Señora de la Encarnación" gekrönt wird. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man in den unregelmäßigen und schmalen Gässchen des Stadtkerns spazieren geht, in denen man eine wunderbare Mischung aus andalusischem Erbe, volkstümlicher Architektur und monumentaler Schönheit hautnah spürt.

 

 

Olvera ist reich an Traditionen und Festen, wobei vor allem seine berühmte Osterwoche und der einzigartige "Lunes de Quasimodo", das älteste Wallfahrtsfest der Provinz Cádiz eine wichtige Rolle spielen, an dem sich die Einwohner von Olvera in der Wallfahrtskapelle "Nuestra Señora de los Remedios" zu einer Messe einfinden, um hier der Heiligen Jungfrau das Ende einer im Jahre 1715 lang anhaltenden Trockenheit zu danken. Neben hervorragenden Olivenölen werden in Olvera auch ein besonderes Pökelfleisch und spezielle Konditoreiwaren hergestellt, von denen vor allem die beliebten, entsprechend dem Wallfahrtsfest genannten Kuchen des "Lunes de Quasimodo" zu erwähnen sind.

 

 

 

Pruna – Das Dach der Provinz

 

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Der riesige Fels, auf dem die Festung "Castillo de Hierro" thront, sieht von weitem dem Segel einer Galeone ähnlich, die durch ein welliges Meer von Olivenbäumen segelt. Die weiß getünchten Häuser mit ihren Dächern aus Mönch- und Nonnenziegeln sind von einem weitläufigem Meer von Olivenbäumen umgeben, die sich wellenförmig in den Bergen von Tablón, Harinas und Rabitilla, dem Peñón de Algámitas sowie an dem eingangs erwähnten Fels des Castillo de Hierro ausdehen. Diese Gegend ist durch unterschiedliche Kulturen geprägt, die hier alle ihre Spuren hinterlassen haben. Eine dieser Kulturen spiegelt sich im eigenen Namen der Ortschaft, Pruna, so benannt von den Griechen, der sich bis heute gehalten hat.

 

 

Entsprechend herkömmlichen und traditionellen Methoden werden in Pruna heute noch ein hochwertiges Olivenöl sowie ausgezeichnete Liköre hergestellt.

 

 

 

Coripe – Mitten im Herzen der Grünen Route

 

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Unter der wachsamen Blick des Festungsbergs und am Ufer des Guadalporcún liegt umgeben von weitläufigen bis zum Horizont reichenden Olivenhainen die Ortschaft Coripe. Diese von den Turduli, einem iberischen Volksstamm gegründete sevillanische Stadt, deren Ursprünge auf das 5. und 4. Jahrhundert vor Christus zurückgehen, ist heutzutage durch ihre guten Olivenöle, ihr hervorragendes Pökelfleisch und ihre einmalig schöne natürliche Umgebung bekannt. Die Eisenbahn verschaffte Coripe zwei Bahnstationen, die heute Teil der Grünen Route der Sierra sind, und zwar die Station von Zaframagón, einer ornithologischen Beobachtungsstation, und die Station von Coripe, die heute als Landunterkunft und Restaurant dient. Von dieser letzten Station aus gelangt man zum großartigen "Chaparro de la Vega", einer wunderschönen mehrere hundert Jahre alten Steineiche, unter deren weit ausladende Äste sich die Einwohner Coripes versammeln, um ihr alljährliches Wallfahrtsfest zu feiern.

 

 

Neben dem bereits erwähnten schmackhaften Pökelfleisch gibt es in Coripe auch ein qualitätsmäßig sehr hochwertiges Olivenöl, das aus der Olivensorte "Lechín" hergestellt wird.

 

 

 

Montellano – Natur- und Kulturdenkmal

 

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Das sich an den Berghang der Sierra de San Pablo schmiegende Montellano wird durch eine mittelalterliche Burg gekrönt. In der Mitte zwischen dem flachen Land und dem Gebirge gelegen kombiniert Montellano auf perfekte Art und Weise die Schönheit der Berge mit hervorragendem kulturellen und festlichen Charme. Die eindrucksvolle Silhouette der Festung von Cote, einem einzigartigen Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, wacht über die Ortschaft und erinnert an vergangene Epochen, als hier noch die gefährliche Grenze zwischen Christen und Moslems verlief.

 

 

Heute jedoch geht es in Montellano ruhiger zu. Es widmet sich der Erzeugung eines hervorragenden Olivenöls und ist Schauplatz einer der bekanntesten Wallfahrtsfeste der Region, dem San Isidro Labrador, einem Fest von nationalem touristischen Interesse, das den fröhlichen und gastfreundlichen Charakter der Einwohner Montellanos zum Vorschein bringt.

 

 

 

El Coronil – Zwischen Tradition und Moderne

 

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Mitten im sevillanischen Ackerland, neben einer der wenigen autochthonen Eichenhaine, die es in der Gegend noch gibt, erstreckt sich die traditionelle Architektur von El Coronil. Ein Spaziergang durch seine Straßen gibt Aufschluss über die traditioneller Bauten, die aus den typischen Baumaterialien der Region, nämlich Sandstein und Kalk, bestehen. Wenige Kilometer vom Stadtkern entfernt erstreckt sich der dichte und grüne Eichenhain, die Dehesa von Pilares, wo die Einwohner von Coronil gerne Erholung und Entspannung suchen. In dieser unbewässerten Landschaft, die sich hin zu den Bergen öffnet, ruhen einträchtig nebeneinander die Spuren der Vergangenheit, wie z. B. die Reste der alten römischen Stadt Salpensa oder die außergewöhnliche Festung arabischen Ursprungs "Castillo de las Aguzaderas", zusammen mit den modernen Errungenschaften unserer heutigen Zeit, dargestellt durch eine der bedeutendsten Photovoltaik-Kraftwerke ganz Spaniens.

 

 

El Coronil hat für seine Gäste viele Einzigartigkeiten parat, unter anderem seine traditionellen Flamenco-Abende, die sogenannten "Las Aguzaderas", oder die hervorragenden in der Gemeinde selbst abgepackten Hülsenfrüchte.

 

 

 

Puerto Serrano – Am Ufer des Guadalete

 

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Zwischen der Sierra Subbética, der im Südosten von Córdoba gelegenen Gebirgsregion und der Sierra Gaditana, also der in der Provinz Cádez gelegenen Gebirgsregion, umsäumt von dem Fluss Guadalete, liegt ganz in weiß, gastlich und friedlich die Ortschaft Puerto Serrano, Eingangstor zur Grünen Route der Sierra. Sie ist umgeben von Olivenhainen, bis vor kurzem der wohl wichtigsten Einkommensquelle des Ortes, zu der jedoch auch neue Anbaukulturen wie Erdbeeren oder Gemüse hinzugekommen sind, um so die hiesige Wirtschaft zu beleben.

 

 

Bekannt auch durch sein schmackhaftes Brot, seine "tortas de hornazo", also gezuckerte Brotfladen, und als Sitz der Stiftung der Grünen Route der Sierra weist Puerto Serrano noch zahlreiche andere interessante Schätze auf, wie seine im Barockstil errichtete Pfarrkirche, das "Molino de Siré", ein ehemaliges Karmelitenkloster mit einer außergewöhnlichen Fassade, die prähistorische Totenstätte "Fuente de Ramos" oder die Einsiedelei "Ermita del Almendral", von der aus man den schönsten Ausblick der Ortschaft genießen kann.

 

 

 

Grüne Route der Sierra – Eine nachhaltige Investition

 

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Die Grüne Route der Sierra bietet nicht nur eine hervorragende Möglichkeit der Natur näher zu kommen, sondern stellt auch einen starken Impuls für die nachhaltige Entwicklung der auf ihrem Verlauf liegenden Gemeinden dar, indem das wirtschaftliche Angebot breiter gestreut wird, das sich vorher fast ausschließlich auf die Landwirtschaft konzentriert hatte. Nicht nur, dass damit direkte Arbeitsplätze geschaffen wurden, auch andere Unternehmenstätigkeiten, wie das Hotel- und Gaststättengewerbe, der Natur- und Aktivtourismus oder der Verkauf von gastronomischen und kunsthandwerklichen Erzeugnissen haben dadurch profitiert. Nicht zu vergessen auch die Vorteile für Bildungsinitiativen, wie z. B. Umwelterziehung, Handwerksschulen oder Workshops für Arbeitslose.

Die Grüne Route der Sierra ist für die Bevölkerung der Region ein nachhaltiges touristisches Potential, das den Gemeinden Reichtum beschert, zur Erhaltung der natürlichen und kulturellen Werte beiträgt sowie Freizeitaktivitäten und die nicht motorisierte Fortbewegung in einer gesunden Umgebung fördert.

 

 

 

 

Schatten und Wasser – Der Uferwald

 

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Der Galeriewald rahmt das Fließgewässer ein und schlängelt sich wie ein kontinuierliches und dicht belaubtes Pflanzenband durch die Gebirgs- und Feldlandschaft. Der Guadalete begleitet mit seinem wellenförmigen Flussbett den Verlauf der Grünen Route der Sierra und fließt dann zum Guadalporcún, wo sich beide Gewässer am üppig wuchernden Zusammenfluss, der sogenannten "Junta de los Ríos" vereinigen, einen Ort, den Sie unbedingt besuchen sollten. Trauerweiden, Silber- und Schwarzpappeln, Eschen, Oleander und Tamarisken säumen die Uferränder und ziehen mit ihrer Kühle, Schatten und Farbenpracht eine Vielzahl von Lebewesen an, die ständig oder nur vorübergehend das Ufer bewohnen und in diesem Galeriewald Zuflucht, Erholung und Nahrung finden.

 

 

 

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Der Guadalete fließt durch ein weitläufiges Tal, das im Laufe tausender von Jahren durch die Kraft seiner Gewässer entstanden ist. Er ist ein lebendiger Fluss, der sich Tag für Tag bewegt und ändert. Seine Strömung wäscht Ufer aus, reißt das Gestein mit sich und lagert dieses an anderen Ufern wieder ab. So bilden sich Anhäufungen, Inseln und Ufer mit Geröll, Kies und Sand. Spüren und entdecken Sie selbst die unterschiedlichen Materialien, die die Ufer des Guadalete bilden und die seine Gewässer von einem Ufer zum anderen spülen und so den Fluss jeden Tag etwas anders machen.

 

 

 

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Flüsse sind Ökosysteme voller Leben. Das Vorhandensein von Wasser und einer üppigen Vegetation sowie das ufereigene Mikroklima schaffen ideale Bedingungen für die Existenz einer große Vielfalt und Varietät an Tieren. Auf dem Uferschlamm haben einige Fluss- und Ufertiere ihre Spuren hinterlassen. Und, erraten Sie, zu welchem Tier sie gehören?

 

 

 

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Die dichte Uferbelaubung erlaubt es zwar vielen Tieren sich gut versteckt zu halten, kann aber nicht verhindern, dass man deren Gesänge, Geräusche und Lockrufe hört. Hören Sie zu und entdecken Sie einige typische Geräusche der an der Grünen Route gelegenen Flussufer wie der musikalische und kräftige Gesang der Nachtigall oder das einfache und kurze Trillern des farbenprächtigen Eisvogels.

Die Flussufer sind voller Leben und Farben. Bäume mit grünem Blätterwerk, das mit fortschreitender Jahreszeit ockerfarben und gelb wird, üppig wuchernde und farbenfrohe Blumen, Vögel mit prächtigem Gefieder, Reptilien mit einem gewagten Schuppenkleid, scheue Säugetiere und silberfarbige Fische, die blitzschnell durch das kristallklare Wasser schießen. Nähern Sie sich etwas dem Ufer und bleiben Sie eine Weile ruhig und still stehen, dann wird dieses farbenfrohe Spektakel vor Ihren Augen zum Leben erwachen.

 

 

 

Landschaften der Grünen Route der Sierra

 

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Lassen Sie uns für einen Moment vorstellen, in das Jahr 1934 zurückzukehren. Die Bauarbeiten an der Eisenbahnlinie der Sierra sind beendet und endlich können die Züge die Stecke befahren. Welche Landschaften würde man in einem Waggon sitzend vom Zugfenster aus sehen? Ein Meer an Olivenbäumen erstreckt sich an den steilen und steinigen Berghängen und lässt bereits die mühselige und harte Arbeit der kommenden Olivenernte erahnen. Man sieht auch schroffe und raue Gebirge, auf denen Steineichen, Johannisbrotbäume und wilde Ölbäume wachsen und die mit Zistrosen, Mastixsträuchern, Rosmarin und Ginster bedeckt sind, die mit der Ankunft des Frühlings und der Blüte ein Farbenspektakel ohnegleichen bieten.

 

 

Und außerdem kühle und schattige, mit Schwarz- und Silperpappeln, Trauerweiden und Eschen sowie Tamarisken und Oleander bewaldete Uferlandschaften, die voller Leben sind. Die Landschaft hat sich seither, als die Schienen noch auf die Durchfahrt der Züge warteten, nicht viel verändert. Anstelle des klangvollen Ratterns der Eisenbahnwaggons hört man heute das Zirpen der Zikaden sowie die Stimmen und das Gelächter der Reisenden, die zu Fuß, auf dem Fahrrad oder zu Pferd diesen von wunderschönen Landschaften gesäumten Weg bereisen.

 

 

 

Chaparro de la Vega – urralte Steineiche und Naturdenkmal

 

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An dieser Stelle lernen wir einen Punkt der Grünen Route kennen, an dem wir auf keinen Fall vorbeigehen dürfen. Ganz in der Nähe von Coripe steht eine wahrlich spektakuläre riesige Steineiche ("Quercus ilex" auf Latein) oder auch "chaparro", wie sie die Einwohner dieser Gegend hier nennen, die bereits mehrere Hundert Jahre alt ist.

 

 

Wirklich beeindruckend ist die Größe dieser als nationales Naturdenkmal Andalusiens deklarierten Steineiche. Mit mehr als 13 Meter Höhe und einem Kronendurchmesser von 30 Metern setzt sie wahrlich Maßstäbe und dient den Bewohnern als Treffpunkt für Versammlungen und Veranstaltungen. Ihr riesiger Schatten, unter dem mehr als 2.000 Personen Platz finden, hat es sogar in das Guiness Buch der Rekorde geschafft. Hier werden Spiele und Feierlichkeiten veranstaltet und im Mai treffen sich hier die Einwohner von Coripe, um das jährliche Wallfahrtsfest "Romería de Fátima" zu begehen.

 

 

 

Peñón de Zaframagón

 

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Das 1989 von der andalusischen Landesregierung deklarierte Naturschutzgebiet Peñón de Zaframagón liegt im Übergangsbereich zwischen dem sevillanischen Flachland und dem nördlichen Gebirge von Cádiz. Der Felsen von Zaframagón ist seit 2002 ebenfalls als besondere Schutzzone für Vögel ausgewiesen. Er ist ein riesiger und hervorstehender Felsbrocken, der eine Höhe von 584 Metern erreicht, mit einer leicht abfallenden Ostflanke und einer steilen Westflanke, die vom Fluss Guadalporcún, der am Fuße des Felsens eine tiefe Schlucht herausgräbt, senkrecht abgeschnittenen wird. Die karbonathaltigen Materialien wurden im Laufe der tausendjährigen Einwirkung des Wassers abgenutzt, aufgelöst und neu geformt, was zu einzigartigen Gebilden geführt hat, wie die eindrucksvolle enge, durch die Kraft des Guadalporcún in den Fels gegrabene Schlucht. Das Naturschutzgebiet stellt ein Felseneiland mit natürlicher mediterraner Vegetation dar, auf dem vereinzelt Steineichen und wilde Ölbäume wachsen sowie aus Mastixsträuchern, Zistrosen, Rosmarin und Wacholdersträuchern bestehendes Gestrüpp.

 

 

Die Ufervegetation des Guadalporcún ist sehr üppig und an den Felsmauern und Steilhängen wächst eine interessante Pflanzengemeinschaft, die nur hier zwischen den Felsen gedeiht. Trotz seiner nicht allzu großen Ausdehnung stellt der Felsen von Zaframagón eine bedeutende faunistische Enklave dar, insbesondere in Bezug auf die Nistvögelgemeinschaft, vor allem die der Greifvögel wie Schmutzgeier, Habichtsadler, Wanderfalke, Gänsegeier oder der Uhu. Der Felsen beherbergt die größte Nistkolonie von Gänsegeiern (Gyps fulvus auf Latein) ganz Andalusiens und eine der größten der Iberischen Halbinsel. Am Fuße des Felsens erstreckt sich die Ortschaft Zaframagón, archetypisch für die auf dem Land vorherrschende Architektur dieser Gegend.

Das in der alten Bahnstation von Zaframagón befindliche Informationszentrum umfasst neben einer interessanten Ausstellung auch eine ornithologische Beobachtungsstation, von der aus man dank einer hochauflösenden Digitalkamera die dort an den steilsten Abschnitten des Felsens nistenden Geier direkt beobachten kann. Für all diejenigen, die die Grüne Route der Sierra entlang wandern ist der Felsen von Zaframagón zweifelsohne eines der landschaftlich bedeutsamsten und schönsten Naturelemente auf dem ganzen Weg.

 

 

 

Der Gänsegeier – König von Zaframagón

 

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An den steilen Felshängen des Peñón de Zaframagón nistet die größte Gänsegeierkolonie Andalusiens und eine der größten ganz Spaniens. Mehr als 200 Geierpaare haben ihre Nester an den Felsvorsprüngen und Höhlungen der unzugänglichen Felsenwand des Zaframagón gebaut. Die weit ausgedehnten Viehbetriebe der Gegend stellen für diese eindrucksvollen Aasfresser die wichtigste Nahrungsquelle dar.

 

 

 

 

Ein Lebensreservat

 

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Von weitem betrachtet erscheint der Felsen von Zaframagón fast kahl; in Wahrheit weist er jedoch nicht nur einen dichten Pflanzenteppich an Steineichen, wilden Ölbäumen, mediterranem Gestrüpp und einem einzigartigen Felsenbewuchs auf, sondern auch einen üppigen Uferwald in der von den Gewässern des Guadalporcún ausgegrabenen Schlucht. Auch wenn die Geier diesem Felsen zu seinem Ruf verhelfen, so sind sie doch nicht die einzigen Bewohner dieses Naturschutzgebietes: eine große Vielfalt an Vögeln, Säugetieren, Reptilien und Amphibien bevölkern seine Wälder, Steilhänge und Ufer.

 

 

Wir sind nun am Ende unseres Besuches angelangt und Sie kennen jetzt die wichtigsten Werte der Grünen Route: ihre Dörfer, ihre Landschaften und ihr natürlicher und kultureller Reichtum. Nun ist der Moment gekommen, diesen einzigartigen Weg zwischen Olvera und Puerto Serrano zu genießen und zu erleben.

 

 

Die Grüne Route der Sierra erwartet Sie! Erleben Sie sie!

Im Shop finden Sie eine Reihe von Accessoires und Souvenirs der Grünen Route der Sierra. Vielen Dank für Ihren Besuch. Wir hoffen, dass Sie Ihren Aufenthalt auf den verschiedenen Wegen der Grünen Route der Sierra genießen werden.

 

 

Besucherzentrum: Centro de Vistantes de la Vía Verde de la Sierra, Antigua estación de Olvera, 11690- Olvera, Cadiz.

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