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Audioführung für den Unterirdischen Fluss der Höhlen von San José (Vall d´Uixo)

 

 

Herzlich Willkomen am Unterirdischen Fluss der Grotten von San José. Diese Grotten bilden einen eindrucksvollen Höhlenkomplex aus Karstgestein, der aus insgesamt fünf bekannten und miteinander verbundenen Höhlen besteht. Die größte dieser Höhlen, bekannt als die "Höhle von San Jose", gibt diesem Höhlenkomplex auch seinen Namen. Sie wir auch einfach als "Quelle" bezeichnet, da in ihr das Wasser hervorsprudelt, das schließlich die Quelle des Flusses Belcaire bildet. Die in dieser Höhle erzeugte Wassermenge ist so hoch, dass der Fluss auf seinem Verlauf größtenteils sogar schiffbar ist, weshalb diese Höhle auch von nationalem touristischen Interesse ist und und von der Gemeinde des Vall d´Uixo geschützt und verwaltet wird.

 

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Bis heute sind insgesamt 2.384 Meter erforscht und kartographiert worden, was jedoch nicht dem gesamten Höhlenverlauf entspricht. Trotz vielfacher Vorstöße sind weder der genaue Ursprung des Flusses, noch das Ende dieser Grotte bekannt.

 

 

Linker Hand können Sie einige Höhlenmalereien aus der Altsteinzeit erkennen, die von der UNESCO zum Welterbe deklariert wurden. Sie weisen einen rötlichen Farbton auf, da hierzu eine Mischung aus natürlichen und mineralischen Farbstoffen, wie z. B. zerstoßener Ocker mit gelösten Fetten und Ölen verwendet wurde. Von den wellenförmigen Linien glaubt man, dass sie den Fluss darstellen sollen. Aufgrund des ständigen Tröpfelns des Wassers und der Feuchtigkeit hat sich im Laufe der Zeit ein Kalkfilm über der Malerei gebildet, so dass man sie leider nicht mehr genau erkennen kann.

Auch eine in der Nähe befindliche iberische Siedlung gibt Aufschluss darüber, dass die Höhle in dieser Epoche bereits bekannt war und erforscht wurde, wie auch während der lang anhaltenden Herrschaft durch die Römer, was eine hier entdeckte Steintafel beweist, die Caio Cneo Craso gewidmet war, dem Sohn des römischen Konsuls Marco Licinio Craso.

Rechter Hand nun sieht man eine Einbuchtung, die in der Urgeschichte von Menschengruppen als Lebensraum genutzt wurde und heute als die "Galerie der Archäologen" bezeichnet wird, da man sich von hier aus Zutritt verschafft, um im hinteren Teil der Höhle Ausgrabungen vorzunehmen. Im Berginnern, wo wir uns jetzt befinden, bilden die Galerien Teil einer einzigen Karsthöhle, die sich im Laufe der Zeit durch die unter der Erdoberfläche fließenden Wasserläufe gebildet hat, welche wiederum durch das eingesickerte Oberflächenwasser entstanden sind.

Wir setzen den Weg zur Anlegestelle fort und können nun ebenfalls auf der rechten Seite eine archäologische Fundstätte der Magdalénien-Kultur aus der Altsteinzeit sehen. Diese Felsen stürzten 10.000 Jahre vor Christus infolge eines Kataklysmus, also einer verheerenden Katastrophe, zusammen. Die vom Archäologischen Gemeindemuseum des Vall de Uxo durchgeführten Ausgrabungen offenbarten eine Siedlungsfolge aus den Kulturstufen Solutréen und Madalénien sowie der Bronzezeit, wobei man auch auf zwei Tafeln mit Höhlenkunst stieß. Die von den Höhlenforschern hier entnommenen Sedimentproben wie Schnecken, Regurgitationen (also Speisereste) von Vögeln, Exkremente, usw. konnten zeitlich auf das Jahr 17.000 vor Christus zurückgeführt werden.

 

 

ERSTMALIGES BESTEIGEN DES BOOTES

 

Nun befinden wir uns auf dem Boot und das Abenteuer kann beginnen. Diese Reise dauert ca. 40 Minuten, in denen wir insgesamt 1.050 m zurücklegen werden, davon 800 m im Boot und 255 m zu Fuß. Sowohl de Wasser- als auch die Umgebungstemperatur sind während des ganzen Jahres gleichbleibend: das Wasser hat eine Temperatur von 17°C (63 Grad Fahrenheit) und die Umgebungstemperatur beträgt hier drinnen 20°C (68 Grad Fahrenheit), so dass es nur einen Unterschied zur Außentemperatur gibt.

 

 

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Von jetzt an werden Sie die extravaganten Formationen zu sehen bekommen, die die Natur im Laufe der Jahre in dieser wunderbaren Grotte geschaffen hat Aus Sicherheitsgründen und für einen ruhigen Ablauf bitten wir Sie während der Fahrt ruhig und still sitzen zu bleiben und ihre Hände innerhalb des Bootes zu lassen. Es ist auch verboten zu fotografieren und die Wände bzw. Formationen der Grotte zu berühren. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir beginnen mit unserer Bootsfahrt bei einer Wassertiefe von 2 Metern und nähern uns der ersten und gleichzeitig einer der eindrucksvollsten Säle der Höhle, dem sogenannten "Saal der Fledermäuse". Er ist ca. 10 m breit und 35 m lang. Der Name dieses Saals kommt daher, weil hier in früherer Zeit Tausende von Fledermäusen gehaust haben. Sein Deckengewölbe zeigt äußerst interessante Formationen, die etwas an "umgedrehte Kochkessel" erinnern.

Weiter hinten kann man die rundliche Silhouette eines kleinen Tunnels erkennen, den sogenannten "Tunnel der Verliebten". Er wird deshalb so genannt, weil man sich bei seiner Durchfahrt ducken muss und seinem Gegenüber dabei so nahe kommt, dass man ihn oder sie fast küssen kann. Der Tunnel hat eine Länge von 17 Metern und eine Tiefe von 4 Metern und ist der erste künstlich geschaffene Tunnel, den wir auf unserer Fahrt treffen.

 

 

Wenn wir jetzt den "Tunnel der Verliebten" verlassen werden wird sich vor uns ganz unverhofft und plötzlich der wunderschöne "SEE DIANA" ausbreiten. Er hat eine Tiefe von 5 Metern und wird so genannt, weil man sich mit seiner runden Form wie auf einer Zielscheibe vorkommt, was im Spanischen eben "diana" heißt. In diesem Saal kann man linker Hand an der Decke eine große Sinterfahne, also einen Tropfstein, sehen, die als "Mantón de Manila" bezeichnet wird, was übersetzt etwa "Großer Seidenschal" bedeutet. Auf der rechten Seite gibt es eine Formation kleiner Stalaktiten. Danach folgt der Moreneta-Saal und anschließend der Spiegelsaal, wo man in der Ferne den Schatten eines kleinen Tunnels erkennen kann. Genau vor diesem Tunnel befindet sich auf der rechten Seite der "Blaue See". Mit seinen 12 Metern Tiefe bezeichnet er den tiefsten Punkt dieses unterirdischen Flusses.

Der Tunnel ist bekannt unter dem Namen “Galerie der Siphone”. Er hat eine Länge von 36 Metern und eine Tiefe von 8 Metern. Früher bestand der Tunnel aus drei aufeinanderfolgenden Siphonen (also unter Wasser stehende Höhlenteile), die eine Durchfahrt mit dem Boot unmöglich machten. 1960 unternahm die Höhlenforschergruppe Vilanova i Piera der Provinzregierung von Valencia jedoch einen längeren Tauchgang, in dem sie die Kontinuität der Höhle feststellten. 1961 öffnete man dann mit aufwändigen Dynamitsprengungen den Durchgang und entdeckte so die Trockene Galerie, die ab 1973 dann auch dem Publikum zugänglich gemacht wurde. In den darauffolgenden Jahren wurden neue Galerien und Siphone entdeckt. Weiter vorne werden wir in der Trockenen Galerie aussteigen. Bitte folgen Sie den Anweisungen des Bootsführers, um das Boot auch sicher zu verlassen.

 

 

TROCKENE GALERIE

 

Wir befinden uns jetzt in der Trockenen Galerie. Von hier aus werden wir 255 Meter zu Fuß bis zur nächsten Anlagestelle weitergehen, wo wir wieder das gleiche Boot besteigen, um unseren Ausflug zu beenden, weshalb Sie sich bitte die Nummer Ihres Bootes merken. Bitte machen Sie keine Fotos und langen Sie nicht die Wände bzw. Formationen der Grotte an. Danke für Ihr Verständnis. Das Flussbett verlief früher durch diese Galerie; als jedoch der Wasserspiegel sank, verließ der Fluss dieses natürliche Bett. Auf dem Weg können Sie einige außergewöhnlich geformte Strukturen sehen, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch den Wasserverlauf gebildet haben. Zu sehen ist auch der sogenannte "Krokodil-See"; deshalb so genannt, weil sich in ihm ein ausgewaschener Fels befindet, der mit etwas Fantasie einem in der Sonne liegenden Krokodil ähnelt.

 

 

Neben dem Krokodil-See, kann man, wenn man den Blick nach oben richtet, eine der schönsten Formationen der Grotte erkennen, die sogenannte "Blumen-Kaskade", mit ihren 17 Metern an Sintervorhängen auf beiden Wandseiten.

 

 

Und anschließend, einige Meter weiter vorne, sehen wir das schreckliche "Teufelsgesicht", das im Laufe der Zeit durch die Erosion und das bei sintflutartigen Regenfällen einströmende Wasser geschaffen wurde. Unmittelbar danach lässt sich eine Formation in Form eines riesigen Dinosauriers erkennen. Am Ende der Galerie finden Sie eine Anlegestelle. Suchen Sie das Boot mit Ihrer Nummer und folgen Sie für einen sicheren Einstieg bitte den Anweisungen des Bootsführers. Vielen Dank.

 

 

 

 

ZWEITES BESTEIGEN DES BOOTES

 

Wir befinden uns nun im innersten Teil der Grotte. Dieser Saal nennt sich "Sala de las Cañadas". Von diesem Punkt aus sind auf der rechten Seite weitere 2 km erkundet worden, die jedoch nicht für Besucher zugänglich sind. Die Quelle des Flusses liegt ungefähr in dieser Richtung, ist aber noch nicht bekannt. Wir beginnen nun mit der Rückfahrt. Der nun folgende Streckenabschnitt entspricht in etwa dem bereits vorher zurückgelegten Fußweg, befindet sich jedoch einige Meter unterhalb des Bodens der Trockenen Galerie und beschreibt einen dem Fußweg der Galerie entgegengesetzten und symmetrischen Halbkreis. Beide zusammen ergeben also eine Kreis. Wir fahren jetzt über eine Mindesttiefe von 50 cm.

 

 

Gleich werden Sie einen “Pachón Navarro” sehen können, also einen spanischen Jagdhund. Es handelt sich hier um einen innerhalb des Flusses, aber nahe am rechten Ufer gelegenen Fels. Wenn man auf ihn zufährt sieht er erst einmal aus wie ein gewöhnlicher Fels; wenn wir aber daran vorbei sind und Sie nach hinten schauen, dann werden Sie überraschend die Ähnlichkeit mit dieser Hunderasse feststellen. Etwas weiter vorne werden wir Säle sehen, die an ihren Seiten strandähnliche Formen aufweisen.

 

 

Wir kommen nun zu einem dunklen, ca. 2 m tiefen See, den man unter dem Namen “Teufelssee” kennt. Es scheint hier auch tatsächlich etwas Geheimnisvolles in der Luft zu liegen. Genau dahinter treffen wir dann auf den “Kamm”. Bitte ducken Sie sich, damit Sie nicht an ihn stoßen. Seine rechteckige Form mit den Vorsprüngen, die wie Zähne aussehen, haben ihm im Laufe der Jahre diesen zutreffenden Namen gegeben.

Nachdem wir den Kamm hinter uns gelassen haben sehen wir rechter Hand den “Peñón”, oder aber "Felsblock". Es ist gegenwärtig einer der größten Felsstürze in den Grotten von San José., hervorgerufen aufgrund der Auflösung des Felsens durch das Wasser, einem typischen Merkmal einer Karstlandschaft.

Hinter dem Peñón treffen wir auf die “Kathedrale”, so genannt wegen ihrer außergewöhnlichen Höhe von 12 m und einer Tiefe von nur 70 cm. An den Wänden sind ausgeprägte Spuren des ehemaligen Flussbetts zu erkennen. Wie Sie sehen können nähern wir uns wieder der Anlegestelle, wo wir vorher an der Trockenen Galerie ausgestiegen sind. Wir sind den Halbkreis gefahren, der um die Trockene Galerie läuft.

Wir lassen die Anlegestelle jetzt hinter uns uns fahren erneut Richtung "Galerie der Siphone", dieses Mal jedoch von der anderen Richtung her kommend. Ab hier werden wir den gleichen Weg wie vorher benutzen. Da wir ihn jedoch in entgegengesetzter Richtung befahren, werden ihnen viele Dinge nun ganz anders erscheinen.

 

 

Nach der Durchfahrt der Galerie der Siphone liegt vor uns der Spiegelsaal, so genannt, weil man bei stillstehendem Wasser sehr schön die Grottenwände darin sehen kann. Anschließend, bei der Einfahrt in den Moreneta-Saal, können wir vor uns an der Decke den größten Stalaktiten der Grotte sehen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Stalaktit 100 Jahre benötigt, um einen Kubikzentimeter zu wachsen, dann schätzt man das Alter dieses Stalaktiten hier auf etwa 35.000 Jahre. Einige Besucher sehen darin eine Kirchenorgel, aber Tatsache ist, dass er eigentlich keinen speziellen Namen hat.

 

 

Im gleichen Saal, ein paar Meter weiter vorne, können wir linker Hand an der Decke die “Medusa” sehen, übersetzt also die "Qualle". Es handelt sich hierbei aufgrund ihrer Eigentümlichkeit um eine der wohl berühmtesten Formationen der Grotte. Ihre Basis ist eine schwebende Scheibe, die von innen nach außen gewachsen ist. Danach öffnet sich noch einmal der See Diana vor uns.

Nachdem wir den Tunnel der Verliebten hinter uns gelassen haben eröffnet sich vor uns bei der Einfahrt in den "Saal der Fledermäuse" eine der schönsten Ansichten des ganzes Besuches. Am Ende des Saales, genau gegenüber von uns, befindet sich vor uns die "Weihnachtskrippe". Die Ähnlichkeit ist doch überraschend, oder etwa nicht? Fast am Ende unseres Ausfluges befindet sich der sogenannte “Stein der Glückseligkeit”. Wir machen hier mal ein Ausnahme und fahren genau in der Mitte hindurch, damit Sie ihn berühren und sich still etwas wünschen können. Wir hoffen natürlich, dass Ihr Wunsch auch in Erfüllung geht. Mit der Ankunft an die Anlegestelle endet unsere Reise. Bitte vergessen Sie nicht, den Audioführer am Eingang wieder abzugeben. Sie haben auch die Gelegenheit ein Erinnerungsfoto Ihres Bootausfluges und andere Souvenirs über die Grotte zu kaufen. Nochmals vielen Dank für Ihren Besuch, von dem wir hoffen, dass er Ihnen gefallen hat.

 

 

Unterirdischen Fluss der Grotten von San José: Paraje Grutas de San José s/n, 12600 - La Vall d´Uixó, Castellón.

- Tel.: +34 964 69 05 76 - reservas@riosubterraneo.com - www.riosubterraneo.com -

 

 

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